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Deutsche Jazzband TRIO ELF im Konzert in Südkalifornien

EIN INTERVIEW –

TRIO ELF, eine in Deutschland sehr beliebte Jazz Band, war eben auf US Tour mit einem Abstecher in Guadalajara, Mexiko, bevor es weiter nach New York ging. Am 1. Mai hatten sie ein Konzert bei MusicFactory in Costa Mesa, das ein voller Erfolg wurde. TRIO ELF plant nun einen weiteren Auftritt im Herbst.

CaliforniaGermans konnte sich ein wenig mit TRIO ELF über Ihr Konzert in Costa Mesa, Ihre US Tour und weitere Pläne unterhalten.

Was bringt Euch nach Costa Mesa? Auf Eurer Webseite lese ich Namen wie New York, Brooklyn, Athen, Hamburg, Muenchen, Bruessel und Curitiba in Brazil . Was hat Euch veranlasst einen Zwischenstop in Costa Mesa zu machen und nicht L.A. oder San Francisco?

Unseren Schlagzeuger Gerwin Eisenhauer verbindet eine lange Freundschaft mit Anthony Riedelsheimer, dem Gründer der MusicFactory in Costa Mesa. Er ist ein Fan von uns und hat diese Konzerte organisiert. Die Reise kam sehr kurzfristig zustande, so dass viele Clubs hier bereits gebucht waren. Wir haben aber schon Kontakte zu Clubs in San Diego, Vegas und anderen Orten für die nächste Tour, die wir jetzt anfangen werden zu organisieren.

Fuer unsere Leser hier in CA, denen Ihr vielleicht noch nicht so bekannt seid: Erzaehlt uns ganz kurz etwas ueber Eure Jazz Band. Wie habt Ihr Euch als Gruppe gefunden? Und wie seid Ihr in diese neuen Töne des Jazz eingetaucht, fuer die Euch die Presse so rühmt?

Die Band begann vor sieben Jahren, als unser Drummer Gerwin Eisenhauer von Drum’n’Bass DJ’s gefragt wurde, bei Raves als Live Guest zu erscheinen. Er hatte damals ein Konzept entwickelt, die komplizierten programmierten Beats auf das Drumset zu übersetzen. Wir sind dann mit Piano und Bass dazugestossen und irgendwann haben uns die DJ’s einfach alleine spielen lassen, während die Kids weitertanzten. Die sind dann völlig ausgeflippt, als sie gemerkt haben, dass die Musik live war. So begann die Fusion von improvisiertem Jazz und Clubsound. Wir sind dann immer mehr in Jazzclubs aufgetreten, denn deren Publikum war ebenfalls dankbar, mal etwas völlig Neues zu hören.

Ihr kommt gerade von Oregon? Inwiefern unterscheidet sich das Publikum hier in den USA von Deutschland?

Das Publikum hier in den USA ist grossartig. Die Leute lassen sich mitreissen und zeigen ihre Emotionen. Das spornt uns an, noch mehr zu geben. Die Leute hier erwarten, dass du alles gibst und fahren auf unsere Art Energie ab. Wir könnten uns kein besseres Publikum wünschen!

Was war bisher Eure “most memorable” Perfomance in den US?

Das Konzert hier in der MusicFactory war eines der grossartigsten Erlebnisse für uns. Die Leute haben uns angefeuert wie bei einem Sport Event! Wir haben uns gefühlt wie Athleten beim New York Marathon, die von den begeisterten Bystandern auf den letzten Metern zu Höchstleistung angefeuert werden.

Wann und wie kam Eure erste US Tour zustande?

Wir hatten immer schon sehr gute Verbindungen in die USA, denn wir haben alle dort studiert, und immer Kontakt zu ehemaligen Studenten und Lehrern aufrecht erhalten. Als wir beschlossen, dass es an der Zeit wäre, unsere Musik in die USA zu bringen, haben uns dann viele Menschen geholfen. Da war und ist sehr viel Networking involviert.

Dass Ihr nun auch in den USA, Brasilien und Mexiko auftretet, hat doch auch sicherlich grossen Einfluss auf Eure Musik. Inwiefern hat sich Eure Musik dadurch veraendert? Welche neuen Komponenten habt Ihr in Euren Jazz mitaufgenommen?

Auf unserer letzten Platte „Elfland“ haben wir einige Einflüsse unserer Reisen verarbeitet. In Brasilien haben wir Milton Nascimento kenngelernt. Er hatte bereits unsere Version seines Songs „Veracruz” von unserer ersten CD „ELF“ gehört und sich bereit erklärt als Gast auf „Elfland“ zu erscheinen. Neben den Stücken mit Milton gibt es noch drei weitere Stücke, die von brasilianischer Musik beeinflusst sind, natürlich auf unsere eigenwillige Elf-Art.

Auch unsere Amerika-Reise hat Spuren hinterlassen. Das Stück „The Ave“ ist eine Hommage an die Strassen von New York und die Energie dort. Das Stück „Sounds in my garden“ ist eine Hommage an kreative amerikanische Bands im Bereich zwischen Alternative Metal und Grunge. Wir wollten hören, wie es sich anhört diese präzisen harten Gitarrenriffs auf das Pianotrio zu übertragen.

Eine weitere Verbeugung vor amerikanischer Musik ist unsere sehr spezielle Cover Version von Blink 182’s „Down“. Dass wir das hier in Orange County spielen konnten, freute uns natürlich ganz besonders.

Euer Erfolg hier in den USA, speziell New York , wirkt sich doch sicherlich auch auf Eure Popularität in Deutschland aus. Seid Ihr in Deutschland so eine Art Institution, the ‘proud German Export on Jazz’?

Wir haben tolle und sehr treue Fans in Deutschland. Was uns besonders freut ist, dass sie aus sehr unterschiedlichen Lagern kommen. Kids, die sonst eher progressiven Hiphop, Elektronik oder Punk hören, begeistern sich für unsere Band ebenso wie ältere Jazzfans. Es gibt eine grossartige Gemeinde von Leuten, die auf Konzerte geht, anstatt vor dem Fernseher zu sitzen, weil sie das direkte Erlebnis, die spontane Energie, einfach mitreisst. Unsere Fans sind natürlich stolz, dass wir soviel rumkommen. Vor allem die Konzerte nach unseren Reisen sind manchmal die Spannendsten, wenn wir noch ganz aufgeladen sind mit neuen Einflüssen.

Euer letzter Stop ist New York und wie ich in Eurem Perfomance Schedule sehen kann, spielt Ihr dort ziemlich haeufig. Habt Ihr dort so was wie eine Stammpublikum, vielleicht viele Deutsche?

Unser Publikum in New York ist ebenso breit gefächert wie in Deutschland. Es sind auch ein paar Europäer darunter. In New York bauen sich die meisten Bands eine treue Fanbase mit der Zeit auf. Wir versuchen regelmässig dort zu sein, um mit diesen Leuten in Kontakt zu bleiben. Jeder Fan zählt; denn er erzählt das dann weiter und bringt seinen Freundeskreis beim nächsten mal mit. Wir spielen diesmal in der Zinc Bar, einem renommierten Club für Jazz und World Music. Die haben ein sehr breit aufgestelltes Programm. Wir hoffen, dass die auch aus ihrem Stammpublikum Leute motivieren können.

What’s next on the list? Was sind die Highlights fuer den Rest des Jahres 2011 und wann werden wir TRIO ELF wieder hier in Südkalifornien hoeren koennen?

Im Sommer sind wir wieder in Brasilien auf Tour, darauf freuen wir uns ganz besonders, da wir diesmal in Rio in einem renommierten Theater auftreten können. Es ist unsere dritte Tour nach Brasilien und unser Publikum wächst jedes Mal ein bisschen mehr. Wir hoffen, dass wir das gleiche in Southern California erreichen können. Wir wollen so bald wie möglich zurückkommen, hoffentlich noch innerhalb eines Jahres. Bis dahin wollen wir über facebook und myspace mit den Leuten in Kontakt bleiben und eine Menge networking betreiben. Kalifornien ist auf jeden Fall ganz oben auf unserer Prioritätenliste; das Publikum hat uns einfach umgehauen.

CaliforniaGermans bedankt sich für das Interview! Wir wünschen Euch noch viele Glück auf Eurer Tour und freuen uns auf Euren erneuten baldigen Besuch hier in Südkalifornien!

University – USA versus Germany

Memorial Glade and Sather Tower on the campus ...

Image via Wikipedia

If conversations ended up in debate about colleges  & the financial commitment that is involved with it, we used to brush off comments with: We’ll send our kids to Germany.

Last week my older son got accepted to UC Berkeley (Yeah!) and my husband and I have turned into the proud parents of a prospective Cal Golden Bear !

Whatever happened to studying in Germany, you may think?

Well, as I found out during the college application process for our son,  it’s not as easy as we thought to send your children over to study in Germany. Especially right after high school. Despite the fact of being a German citizen and therefore having the right to study at a German university, it turns out that the  school systems in both countries are still quite different from each other. Therefore a transition to a university in Germany right after an American high school graduation would not be such a smooth ride after all.

Are we still considering sending our children to Germany for university studies? Generally speaking, yes, but perhaps not at this point, even though it still seems a smart idea –especially financially speaking.   But to avoid a lot of bureaucratic nightmares, we figured it will be easier to just start out with college here in the US, and then transfer over to Germany – on a university to university level so to speak.

Financially speaking Germany presents itself obviously as a very attractive alternative: Education is either free or in some states tuition is Euros 500 per semester versus $30-50,000 per year in the USA. Studying in Germany – It’s a no brainer!

Academically speaking, Germany has some excellent universities to offer and this compared on a worldwide level. I learned through my son, who compared every college he took into closer consideration,  that the LMU in Munich is ranked number 66 worldwide (according to US News World’s Best Universities) , right behind UC San Diego (65) and Boston University (64) . The Technische Universitaet Muenchen is even ranked at number 58, with Heidelberg being 51. Compared with all the universities worldwide , not bad…!

To consider Germany as a university destination for your youngster, one needs to consider also a few other things. For starters, does your child actually want to go to Germany and study there? It might sound great to you, but to your child, who has been raised in the United States,it might not sound as tempting.

Financials are a hot topic and should be looked at in-depth when looking into studying, particularly in the US . Financial aid might be available to your student in the US. You will find out by filling out the Federal Student Aid Application forms (FAFSA) or for certain schools the more detailed CSS Financial Aid Profile. Scholarships and financial aid rewards can help make an American university education a somewhat more affordable option.  The end result after all  financial aid and scholarship awards have been received, is still not comparable to tuition fees in Germany though. You just can’t beat free (or almost free) education!

If Germany turns out to be THE choice for starting out university life after all, then start preparing your student for it already in the early years of high school. What we learned over the last few months is, that no matter if your child has taken the most rigorous curriculum and taken 5 or more AP classes and finished them with test scores of 4 and 5, it won’t help much (in the eyes of German university admissions)  unless at least one class out of each core subject area has been tested in (math/sciences; arts/languages & social sciences), almost similar to the German  Leistungs- und Grundkurse for the Abitur.  SAT scores should be around 1300 points for both ‘maths’ and ‘critical reading’. Helpful is also to sign up for IB classes, should your high school offer them.

Bottom line of it all: Starting university education at an American university first and at least finishing  one year before transferring to a German university seems to be a much easier way to get into a German university, then right after an American high school graduation.

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California Real Estate Market – Are You Confused? You Are Not Alone!

– Article by CaliforniaGermans contributor Claudia Gardner –

Despite what the media says of property prices rising or falling, real estate bubbles bursting and so forth, one thing is for sure: Demand for properties near the coast in California will always be strong. For people in other states of the US and for people from abroad our marvelous climate with lots of sunshine will always be attractive. Because home prices for a median single family home have come down in California (about 30% since the peak in June 2007), it makes this a particularly attractive period in time to purchase a home.

In the past few years the Real Estate market has gone through some challenging times caused by the subprime lending practices.  Prices rose too much because of demand.  Prices became unrealistically high and had to adjust downward.  This made homes affordable once again.  Interest rates are also helping the affordability issue.  Interest rates are the lowest in 65 years.  Today a buyer can purchase a home paying between 4.5% and 4.75% interest for 30 years.

Lets look at what this means on a $500,000 loan, 30 year fixed loan with interest rates at 4.5% versus 7.5% as an example.

$ 500,000, 30 year fixed at 4.5% interest…….Payment Amount $2,697.87

$ 500,000, 30 year fixed at 7.5% interest…….Payment Amount $3,588.74

The difference in interest rates translates into a savings of almost $ 900.00 per month for 30 years.  We also should remember that interest rates have climbed to 18% before and that 7.5% would still be a great rate compared to the 18% rate.

All that being said, purchasing a home today in California can be a difficult task.  Until April 30, 2010 we had an $8,000 First Time Buyer Tax Credit, which created demand.  Unfortunately, at the time inventory of good properties was low.  Short Sales were available, and a lot of them, but they are very difficult to purchase, although not impossible.  Since the tax credit expired, demand has dropped.  Inventory is up, because of the lack in demand and because traditionally more people want to sell their properties in the summer.

What is the prognosis for Real Estate in California in the next few years?  The major government spending in the last couple of years will most certainly cause inflation!!  Homes will be more expensive to buy.  Interest rates will have to adjust upward.  Homes will be less affordable. CA Housing Market

Some people will argue that all the Foreclosures that still need to be sold will cause prices to drop further.  I will argue that the government will not let this happen because the future of our housing market is critical not only to our own economic recovery, but also to millions of homeowners in every corner of the country.

What does this mean to Germans, and Europeans wanting to purchase a home in California?  Prices are down and a lot more affordable, but will go up again in the near future.  Prices in Orange County for a $ 447,500 median single family home have already risen 6.5% above a year ago, but are still 30.6% below the June 2007 peak of $ 645,000.

You can find more  up to date information on California housing on: http://claudiagardner.housingtrendsenewsletter.com .

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This will be a monthly column on Real Estate in California and we would love to hear your feedback.  Please let us know what kind of concerns with the housing market you might have or what Real Estate question is on your mind.  What would you like to have discussed in more detail in this section?  Send us a comment or an email to CaliforniaGermans@gmail.com

Claudia Gardner has a professional background in Real Estate and a bachelors degree in Business Administration. Raised by German parents in Brazil, she is fluent in German, Portuguese, English and Spanish. Claudia has lived in Newport Beach and Costa Mesa for the last 34 years. She loves selling real estate and helping people with all their real estate needs.

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Stars At UCLA – Agassi vs. McEnroe Exhibition Tennis Match

Last Saturday my husband, a tennis fanatic, surprised me with tickets to the Agassi and McEnroe exhibition tennis match at UCLA. Unfortunately traffic made us arrive late, so we missed most of the previous celebrity doubles match between Jon Lovitz/Jim Courier and Michael Chang/Gavin Rossdale, but luckily made it perfectly on time for the Agassi/McEnroe match, which benefited the Andre Agassi Foundation for Education. The result: Agassi defeated McEnroe 6-4, 6-2, and was presented with a $200,000 check for his charity from Farmer’s Insurance.

McEnroe and Agassi taking a short break

We just love going to UCLA and Westwood in general. It’s just a great atmosphere over there. The exhibition match gave us a great excuse to just leave home and kids behind and go for LA. Yeah!

Andrea Agassi was fun to watch. He engaged with the audience and did his special shot between his legs and scored! McEnroe lost his temper towards the end…. Fantastic playing from both sides! Asked by a reporter after the game where his wife Steffi Graf was, Agassi commented “…watching the children in Las Vegas”. Oh well….I hope to get a glimpse of her another time.

For a little taste of the live match, watch my  video of Agassi &McEnroe taken during the match…

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World Cup 2010

Did you catch the World Cup fever yet? The first thing I find happening in my house recently is that the TV is on already in the early morning hours and, family members one thought of never being able to get up early ever before, are now excitedly gathered around the TV watching the World Cup!

Tomorrow is Germany’s first game against Australia! For all of those who would like to watch the games on a big screen there a different options for getting together with others like minded. Many German Clubs or Restaurants are offering special menus while watching the games on a big screen. The Phoenix Club in Anaheim CA promises to have the perfect soccer experience in their Loreley Restaurant. Games are featured on a big screen TV while visitors can enjoy the restaurant’s menu. The Old World Restaurant in Huntington Beach has a World Cup Special as well. Also there you can follow the games on a big screen. Breakfast and coffee is being served and the bar is open as well.

To find out where some World Cup Viewing Parties are happening in the greater LA area check out LA Galaxy or check out the Discover Los Angeles website for restaurants and bars dedicated to showing the World Cup. Northern Californians can find their party on the San Jose Earthquakes Team’s site.

Want to watch the World Cup in style of our German National Soccer Team, find the perfect outfit at the WorldSoccerShop.

So get ready for tomorrow. Go Germany!World Cup 2010