Category Archives: German History

Beethoven’s Ninth with Dudamel at the Hollywood Bowl- July 13 & 18

The whole world is widely familiar with the impressive start of Beethoven’s 5th symphony, which is probably the most distinctive four-note motif in music history. Beethovens 9th symphony however is considered Beethoven’s greatest work, if not “the greatest compositions in the western musical canon”.

It is Beethoven’s final complete composition and one, in which voices are being used in a symphony for the very first time. Hence the name “Choral Symphony”. The famous “Ode to Joy”, which follows a poem by Friedrich Schiller, is known all over the world, but it has a much deeper meaning for us Germans. I may say it has become somehow part of our German National Anthem. Especially since the German public radio station Deutschlandfunk has been broadcasting “Ode to Joy” together with the official German National Anthem (“Einigkeit und Recht und Freiheit”) shortly before midnight since New Year’s Eve 2006.”

But Beethoven’s “Ode to Joy” is also used as the anthem of the European Union and stands with the other European symbols for the whole of Europe. It also serves as the theme song to the European qualifying of the 2018 World Cup football competition.

On July 13 or 18, you can experience Beethoven’s epic Ninth Symphony with Gustavo Dudamel at the Hollywood Bowl! Dudamel’s all-consuming love of music drives him to invest every note with meaning and new life. Don’t miss it when he leads Beethoven’s Ninth Symphony, the first piece he performed as Music Director of the LA Phil.

Tickets are on sale now! http://bit.ly/hb17_Calendar_Beethovenninth 

One lucky CaliforniaGermans reader will have the opportunity to receive One Voucher valid for two guests. The voucher is good for two tickets to a variety of Hollywood Bowl concerts!

Here is how to get the voucher: – All you need to do is send us an email to : californiagermans [at] gmail.com , and put in the subject line: “I am ready for my Hollywood Bowl Voucher”

The first CaliforniaGermans writing us an email as described above, will receive one voucher that is good for two tickets for a variety of Hollywood Bowl concerts not only Beethoven’s 9th Symphony!


Sources: wikipedia, Deutsche Welle,

Credits: LA PHIL

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Das Erste Mal Durch Die Mauer

Teltowkanal

Teltowkanal. Die Grenze verlief in der Mitte des Gewässers. (Photo: ©Dieter Kermas)

Das erste Mal durch die Mauer

(Ein Erlebnisbericht von Dieter Kermas)
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Es war Mai 1990 und der DDR-Staat begann, sich merkbar zu wandeln. Zur Einreise genügte für uns Westberliner jetzt nur der normale Personalausweis.
Am 11. Mai fuhren wir, Helga und ich, zum nächstgelegenen Grenzübergang am Ostpreußendamm. Der Grenzpolizist auf der Ostseite warf nur einen kurzen Blick auf unsere Ausweise und gab sie mit einem Lächeln und einem „Gute Fahrt“ zurück. Wir waren über diesen, in den vergangenen Jahrzehnten noch nie gesehenen Gesichtsausdruck bei einem „Grenzorgan“ richtig verblüfft.
Die Möglichkeit, ohne die oft erduldeten Schikanen, die nächste Umgebung hinter der Mauer zu erkunden, war für uns nach fast vierzig Jahren natürlich sehr verlockend.

Aus meiner Kindheit waren Ortsnamen wie Köpenick, Erkner und Müggelsee, in mir noch recht lebendig. Am heutigen Tag wollten wir nun mit der Erkundung dieser Umgebung beginnen.
Bei strahlendem Sonnenschein ging die Fahrt über Teltow, Mahlow, Waßmannsdorf, am Flughafen Schönefeld vorbei, nach Köpenick.

Dem Tipp eines Kollegen folgend, besichtigten wir die Ausstellung im Schloss Köpenick. Wir hatten den Rundgang recht zügig hinter uns gebracht, obwohl die Exponate mehr Zeit verdient hätten, und standen so gegen elf Uhr wieder auf dem Schlosshof.  Nachdem uns eine Tasse Kaffee in der Schlossgaststätte wieder fit gemacht hatte, entschlossen wir uns, die Fahrt in Richtung Müggelsee fortzusetzen.

Während der Fahrt, die Sonne brannte uns schon recht heiß durch das offene Schiebedach auf die Köpfe, hatte ich urplötzlich die Idee bis nach Gosen weiterzufahren. Meine Frau stimmte sofort zu. Die Straßenbeschilderung war ausreichend gut, und so trafen wir gegen zwölf Uhr in Gosen ein.
Kurz vor Gosen überquerten wir zwei Brücken und ich erinnerte mich in diesem Moment an eine Fahrt mit Tante Klara. Als sie uns 1948 mit dem Pferdewagen vom Bahnhof Erkner abgeholt hatte, und wir durch das Wasser fahren mussten, weil die Brücke zerstört war.

Aus der Erinnerung heraus versuchte ich den Weg zu unseren Verwandten zu finden, doch vergebens. In den Jahren hatte sich doch mehr verändert, als ich angenommen hatte. Um nicht länger umherzuirren, erkundigte ich mich bei einem älteren Mann, der gerade mit einem kleinen Jungen den Weg entlang kam, nach der Familie Krauel.

Er fragte zögernd zurück, ob ich Alfred Krauel suchen würde, und ich bejahte dies. Mit bekümmerter Miene teilte er uns mit, dass gerade heute, am 11. Mai, Alfred Krauel Senior zu Grabe getragen würde.

Das konnte doch nicht wahr sein, dachte ich. Nach fast vierzig Jahren der Trennung wurde mein Onkel Alfred gerade an diesem Tag beerdigt. Zufall oder ein Wink des Schicksals?
Der alte Herr beschrieb uns noch die Richtung zum Hause Krauel und ging seines Weges.

Noch etwas erschrocken und verwirrt überlegten wir, ob gerade heute der richtige Tag für ein Wiedersehen sei. Wer und was erwartete uns?
Wir entschlossen uns, das Wagnis einzugehen und fuhren zur Seestraße 24. Als wir vor dem niedrigen Bauernhaus standen, es war früher mit Reet gedeckt, erkannte ich es sofort wieder.

Ich ging bis zum Gartentor und rief, niemand meldete sich. Nach kurzem Überlegen, entschlossen wir uns erst einmal etwas essen zu gehen.
Im Gasthof nahmen wir dann unsere Mahlzeit ein. Im Hinausgehen entdeckte ich zufällig in einem Nebenraum eine gedeckte Tafel. Die Bedienung erzählte uns, dass der Raum von der Familie Krauel für eine Feier bestellt wäre.

Wir hatten uns vorgenommen, nach dem Essen, ein zweites Mal zur Seestraße zu fahren. Ich stieg aus, ging durch das offene, erste Gartentor bis zum zweiten Tor. Hinter dem Haus hörte ich Stimmen und so rief ich: „Hallo!“ Zuerst kam ein Hund um die Ecke gesaust und blieb bellend hinter dem Tor stehen. Kurz darauf bog ein Mann um die Hausecke, blieb stehen, kam langsam näher und fragte, wen ich sprechen möchte.

Vom Alter her, so ging es durch meinen Kopf, könnte das wohl mein Cousin Alfred sein. Spontan und nichts Besseres auf der Zunge, rief ich: „Ich bin Dieter Kermas aus Berlin, bist Du Alfred?“ Die Verblüffung auf der anderen Seite dauerte nur eine Sekunde, dann wurde das Tor aufgeschlossen, aufgerissen und Alfred packte mich bei den Schultern und fast schleppte er mich bis zur Hausecke. Auf dem kurzen Weg dorthin deutete er mir an, nicht zu sagen, wer ich sei.

Hinter dem Haus saßen unter dem Nussbaum einige Personen, die mich etwas verwundert und neugierig musterten. Zu einer älteren Frau gewandt, fragte Alfred: „ Na, wer ist das wohl, den ich hier bringe? Erkennst Du ihn?“ Natürlich war das nach den vergangenen Jahrzehnten fast ausgeschlossen. Ich stellte mich dann vor und auch alle Anwesenden nannten ihre Namen.

Die Begrüßung war recht stürmisch und ganz besonders herzlich wurde ich von Tante Else willkommen geheißen. Erst nach einigen Minuten konnte ich erklären, dass meine Frau noch im Wagen säße.
Sofort lief Alfred mit mir auf die Straße und Helga wurde ebenfalls zum Platz unter dem Nussbaum gezogen und dort herzlich begrüßt.

In die Freude des Wiedersehens mischte sich der Schatten des Trauertages, und so war ich fast geneigt, wieder zurückzufahren. Schließlich entschieden wir uns doch dazubleiben, und Onkel Alfred auf seinem letzten Weg zu begleiten.
Alfred lieh mir noch ein dunkles Hemd, und wir gaben seinem Vater die letzte Ehre.

Im Gasthof versammelten wir uns dann bei Kaffee und Kuchen. Ein ums andere Mal erzählte Alfred den Gästen die erstaunliche Tatsache, gerade an diesem Tag, den Cousin aus Berlin nach vierzig Jahren wiedergefunden zu haben.

Die Stunden vergingen, und wir hätten noch lange dort sitzen können, doch den Weg nach Hause hatten wir noch vor uns. So verabschiedeten wir uns und fuhren heimwärts, nicht ohne vorher Alfred versprochen zu haben, bald wiederzukommen.

Die Gedanken kreisten in unseren Köpfen, und zu Hause angekommen, diskutierten wir noch bis Mitternacht das Erlebte, während der Maiglöckchenstrauß von Tante Else das Zimmer mit seinem Duft erfüllte.

Berlin, September 1990

© Dieter Kermas

Photo: ©Dieter Kermas———————————————————————————————————————–

Dieter KermasDieter Kermas, CaliforniaGermans Author and a true Berliner, turned to writing after he retired from his profession as an engineer. Family and friends urged him to document his many experiences during his childhood in wartime Germany. This made for a collection of various essays which have been published here at CaliforniaGermans. (You can find the stories here on CaliforniaGermans.com by putting “Dieter Kermas” into the Search Box.)  Apart from his childhood memories he is also sharing some of his short stories and poems on CaliforniaGermans. Dieter Kermas, who loves to write, is currently working on his first novel. Some of his work has been included in anthologies.

To get in touch with Dieter Kermas, please send an email with subjectline “Dieter Kermas” to: californiagermans@gmail.com
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First Spying Drones Were Invented Over 100 Years Ago In Germany

 

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Drones are now commonplace in warfare today to capture images of high risk areas, and while many may see these unmanned aircrafts as a recent invention, the idea was in use over 100 years ago during World War I by the German military. Instead of aircrafts, which weren’t around during the early 19th century, homing pigeons were used to carry the timed cameras.

Julius Neubronner, a German inventor, came up with the idea of attaching an automatic timed camera to a pigeon in 1907 and immediately received interest by the Prussian Minister of War. Soon after, a military pigeon station was put in place at Spandau.

The German military had already been experimenting with various methods of capturing photographic intelligence before Neubronner’s idea was brought to the forefront, including the use of kites, balloons and even rockets. None of those solutions proved to be as reliable as the pigeons however.

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In order for it to work, German war engineers had to come up with a way to construct the camera that would not only work for their needs, but also be small and light enough for the pigeons to carry. A Frankfurt firm eventually came up with a solution that worked, and while the use quickly became outdated with the advent of aviation technologies, it was an effective enough solution that the CIA in the United States developed their own pigeon camera system.

Source: Inquisitr, GermanPulse
Photos: Wikimedia Commons

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ABOUT

germanpulse_logoGerman Pulse is a new online magazine for the German-American community where you can find the latest news, reviews, events, businesses, and so much more.

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Germany celebrates German National Day – The Day of German Unity

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Germany’s celebration of the 24th National Day is underway!

Every year the official celebration of the “Tag der deutschen Einheit” on October 3rd is hosted by one of the 16 German federal states. Traditionally that particular state’s capital organizes a “Bürgerfest” ( a party for the citizens). This ”Deutschlandfest” as it is called offers a variety of entertainment but most importantly introduces and showcases every federal state of Germany on its “Ländermeile” ( “Federal States Mile”).

This year Hanover in the Lower Saxony state is ‘putting on the party’, and it will start tomorrow, Oct. 2nd lasting until Oct. 3rd!

What had happened in History:

25 years ago courageous citizens from Leipzig, East Berlin and many other cities of previous East Germany (GDR) demonstrated for their freedom and their rights. All throughout the year of 1989 a wave of protest against the SED (Socialistic Unity Party) regime was rising until finally the long-awaited day arrived, and the Berlin Wall came down. This historically important day was the 9th of November 1989, and Willy Brandt then said “ Now comes together what belongs together”! (excerpts taken of Ministerpräsident Weil’s ‘Welcome‘)

The two “Germanys” growing together turned out not to be as easy as initially perhaps anticipated, and it took a while before East and West Germans would consider themselves to be the people of one nation again. Even though the sincere wish was there, it took several years and a lot of work before the two “Germanys” would become one once more.

Today, 25 years later, we can say that most Germans feel like belonging to one nation again. Throughout the weeks of this year’s Soccer World Cup the world could see a collective German spirit rejoicing or recoiling during the German National Team’s games. The final winning of the Cup was an event that all Germans could proudly embrace and celebrate together. It was an event that made Germans in all parts of the country – whether from former East or former West – see themselves as one nation celebrating together in unity.

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Photo Source: www.Tag-der-deutschen-Einheit.de

Celebrate German National Day, German-American Day and a little Oktoberfest with the German-American League at Alpine Village

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A Day of Many Celebrations at the Alpine Village in Los Angeles – October 5, 2014

The German-American League’s 2014 celebration under the auspices of the Consulate General of Germany is bigger than ever. Add a Soccer World Championship for Germany, along with the 25th anniversary celebration of the fall of the Berlin Wall, and a bit of Oktoberfest to existing German National Day celebrations and you have a party of immense proportions.

On October 5, 2014, join the German-American League at Alpine Village in Torrance, starting at 11 am through 6 pm, to hear German music live both Oompah and Rock, savor traditional and contemporary German food, follow it with legendary German beers, see authentic folk dances, learn about the Karneval (German Mardi Gras) traditions, visit exhibits about German history in the US, experience the history of the infamous Berlin Wall, watch screenings of Oscar nominated German short films, observe the Heritage Queen selection, all mixed with a healthy dose of Oktoberfest, and activities and games for the children. Stay late and catch the “After Party” celebration that will extend late into the night inside the Alpine Inn.

German-American Heritage Day is the perfect time and place to explore German-American history and to discover German contributions to US history. From the traditional celebration in the big Oktoberfest tent with folk dancing and German songs to exhibits about German participation in the U.S. Civil war and the first German Clubs in Los Angeles in the year 1859, to the joyous celebration of Karneval, the German version of Mardi Gras with a display of original costumes and masks from different parts of Germany. Games and fun for the kids are provided in a play area with face painting, Clowns, Games, and many other activities.

The culinary approach is also interesting: German-American Heritage Day is a treat for the palate as well. Alpine Village will prepare traditional and contemporary German food which includes the famous Germanized Turkish specialty “Döner Kebab“ and the “Currywurst” which have a similar status in Germany as the hamburger has in the US. The German Heritage Day will also introduce you to Oscar nominated German Short films that reflect contemporary German culture. The selection of the Heritage Queen, who reigns similar to the May Queen, or Oktoberfest Queen over the event, and a Raffle are also on the program.

There will be lots of fun and dancing in the big tent and also in the Alpine Inn Restaurant, when Iron Butterfly-Keyboarder Martin Gerschwitz, who also toured for many years with Eric Burdon of Animals fame, Meat Loaf and Lita Ford, will introduce original songs, and team up with the Fabulous Bluebirds to play some songs of Iron Butterfly, Burdon, and other classic rockers. The 1960’s mega hit “In A Gadda Da Vida” is rumored to be on the playlist already… More information about the program: www.GermanDayLA.com

The influence of German culture on Mexican and Latin American culture is also undeniable. Norteño music, and several other styles, are close relatives of the Oompah music, Polka and Waltz, played at German Heritage Day and at Oktoberfest celebrations around the country. And the best beers that are brewed from Mexico to South America are based on German beer recipes and the craft of German brewers that immigrated to those countries.

The German-American Heritage Day is celebrated under the patronage of the Consulate General of the Federal Republic of Germany and supported by the Goethe Institut, the German-American Heritage Museum, the law firm of Fredricks & von der Horst, and by its host, Alpine Village.

German American Heritage Day in Los Angeles is an annual combined celebration of the re-unification of Germany, which Germany celebrates on October 3rd, and the American holiday “German-American Day” which is observed annually on October 6. German-American Day celebrates German American heritage, commemorates the date in 1683 when thirteen German families from Krefeld in the Rhineland landed in Philadelphia. These families subsequently founded Germantown, Pennsylvania, the first German settlement in the original thirteen American colonies. Originally celebrated in the nineteenth century, German-American Day died out in World War I. The holiday was revived in 1983 when President Ronald Reagan proclaimed October 6 as German-American Day to celebrate and honor the 300th anniversary of German American immigration and culture to the United States. The first German Club opened its doors in Los Angeles 1859, just nine years after Los Angeles itself, with a population of 1,610, became a city in1850, and California had become the 31st US State the same year.

The German-American League of Los Angeles unites most local German Organizations under their umbrella and together the Clubs organize and coordinate their events, festivities, and charitable efforts.

For questions, please contact: Alexander Hast, (310) 926-7699 email: Alex@AlexHast.com

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